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Bewusst reisen

Kann "All inclusive" nachhaltig sein?

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All-inclusive-Urlaube sind bequem und oft auch günstig. Vollpension und Getränkeservice, Volleyball und Surfen, Kinderbetreuung und Animation - kaum ein Wunsch bleibt unerfüllt. Nicht zuletzt deswegen liegt All-inclusive im Trend. Doch ist diese Art Urlaub zu machen "nachhaltig“?


Im Massentourismus gelten große Hotelanlagen als ökologisch vorteilhaft, da sie in aller Regel weniger Platz, Energie und Wasser benötigen als viele kleine Ferienhäuschen.
Auch die gezielte Lenkung von Besucherströmen weist ökologische Vorteile auf. Die ökonomische und soziale Wirkung von Allinclusive-Angeboten ist jedoch umstritten. Dies liegt unter anderem daran, dass viele Angebote der Reiseveranstalter nicht transparent genug sind.

Folgende Fragen stellen sich:

  • Gibt es gesicherte Arbeitsverhältnisse, faire Löhne, soziale Sicherungssysteme?
  • Werden einheimische Anbieter beteiligt?
  • Stammen die Lebensmittel aus der Region?
  • Jeder All-inclusive-Reisende kann selbst dazu beitragen, den Nutzen für die lokale Bevölkerung zu erhöhen, zum Beispiel indem er Taxis, Geschäfte, Restaurants auch außerhalb des Urlaubsdomizils nutzt. Erscheint einem das Reiseland für derartige Ausflüge zu unsicher, dann sollten andere Ziele in Erwägung gezogen werden.


Weitere Infos:
Broschüre Traumziel Nachhaltigkeit
Tourism-Watch

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